Neubauten mit einem Rohbau und Bauplänen als Symbol für die Baubranche oder Immobilienbranche.Ein bekannter Bibelspruch empfiehlt neben eigenem Nachwuchs auch den Bau eines Hauses und das Pflanzen eines Baums. Doch sollte der Weg in die eigenen vier Wände tatsächlich in einen Neubau führen? Gebrauchte Häuser/ Wohnungen sind häufig deutlich günstiger. Zudem ist mit dem Kauf einer bestehenden Immobilie in der Regel weniger Aufwand verbunden.

Kosten sparen: Gebrauchte Immobilien sind günstiger. Die Menschen, die sich eigene vier Wände wünschen, haben sehr genaue Vorstellungen davon, wie das entsprechende Haus oder die Wohnung aussehen soll. Da liegt der Gedanke nahe, lieber einen Neubau zu wagen, anstatt vielleicht lange nach einer geeigneten Immobilie zu suchen oder aber Kompromisse eingehen zu müssen. Allerdings hat der Neubau auch Nachteile: Neubauten sind      35-40 % teurer. Insbesondere für junge Familien ist ein solcher Kostenunterschied ein gutes Argument, die Vorstellungen hinsichtlich des zukünftigen Zuhauses noch einmal zu überdenken.

Darlehen: Wie die WirtschaftsWoche berichtet, werden laut ca. 40 Prozent aller vergebenen Baufinanzierungen für den Hauskauf verwendet. Neubauten machen nur 30 Prozent der Kredite aus. Die restlichen Darlehen wurden von den Kunden für Anschlussfinanzierungen und Umbau- oder Modernisierungsmaßnahmen verwendet.

Kostenkalkulation: Neben den unmittelbaren Kostenunterschieden haben gebrauchte Immobilien einen weiteren Vorteil: Die Kosten sind besser kalkulierbar. Damit ist es in der Regel nicht nur einfacher einen Neubau zu finanzieren. Am Ende ist die Wahrscheinlichkeit einer bösen Überraschung etwa bei Bauverzögerungen geringer. Nichtsdestotrotz sollten Käufer im Vorfeld sicher gehen, dass das Zielobjekt keine gravierenden Mängel aufweist bzw. ein möglicher Renovierungsbedarf genau erfasst und die Kosten realistisch abgeschätzt werden.